Online Steuerberatung

Online Steuerberater: wie die Zusammenarbeit wirklich abläuft

Ein Online-Steuerberater ist kein anderer Beruf, sondern ein anderer Arbeitsweg. Was sich ändert, ist der Umgang mit Belegen und Daten — nicht die Berufsberechtigung und nicht die Verantwortung.

Was „online“ konkret bedeutet

Steuerberatung ist in Österreich berufsrechtlich geregelt. Wer berät, braucht eine Berufsberechtigung — daran ändert sich digital nichts. Der Unterschied liegt ausschließlich darin, wie Informationen zwischen Ihrem Betrieb und der Kanzlei fließen.

Im klassischen Modell sammeln Sie Belege, bringen sie in die Kanzlei, dort werden sie erfasst und irgendwann später verbucht. Im digitalen Modell entsteht die Buchung dort, wo die Information ohnehin schon existiert: im Kassensystem, im Shop, beim Zahlungsdienstleister, auf dem Kontoauszug.

Der Ablauf in vier Schritten

Der Umstieg ist überschaubarer, als er klingt. In der Regel sind Sie nach zwei bis drei Wochen im Regelbetrieb.

Was sich für Sie im Alltag ändert

Der spürbarste Unterschied ist das Monatsende. Wo bisher Belege sortiert und weitergegeben wurden, ist die Arbeit bereits erledigt — weil sie laufend passiert ist statt gebündelt.

Der zweite Unterschied betrifft die Zahlen. Statt einmal im Jahr beim Jahresabschluss sehen Sie monatlich, wie das Geschäft läuft. Das ist der eigentliche Gewinn: Eine Entwicklung, die man im März sieht, kann man noch beeinflussen — eine, die man im Jahresabschluss sieht, ist Geschichte.

Wo digitale Betreuung an Grenzen stößt

Nicht alles wird durch Digitalisierung besser. Betriebe mit sehr wenigen Belegen sparen kaum Zeit, weil der Aufwand ohnehin gering ist. Und wer Belege ausschließlich in Papierform bekommt — etwa aus dem Ausland oder von sehr kleinen Lieferanten —, braucht weiterhin einen Erfassungsschritt.

Auch die Beratung selbst lässt sich nicht automatisieren. Die Frage, ob eine Investition heuer oder nächstes Jahr sinnvoller ist, beantwortet kein System. Genau deshalb bleibt bei BILLUP für jeden Mandanten ein persönlicher Ansprechpartner zuständig.

Häufige Fragen

Antworten auf einen Blick

Ist ein Online-Steuerberater rechtlich derselbe wie ein klassischer?

Ja. Die Berufsberechtigung als Steuerberater oder Wirtschaftstreuhänder ist Voraussetzung, unabhängig vom Arbeitsweg. Alle BILLUP-Partner sind berufsberechtigte Kanzleien und im Impressum namentlich angeführt.

Sehe ich meinen Steuerberater dann nie persönlich?

Doch, wenn Sie wollen. Alle Partnerkanzleien haben Büros, in denen Termine stattfinden. In der Praxis verlagert sich nur der Routineteil ins Digitale; Besprechungen zum Jahresabschluss oder zu größeren Entscheidungen finden meist als echtes Gespräch statt.

Was passiert mit meinen Papierbelegen?

Sie werden digitalisiert und können anschließend entsorgt werden, sofern die Erfassung vollständig, geordnet und unveränderbar erfolgt ist und die Belege sieben Jahre lesbar verfügbar bleiben. Ausnahmen gelten unter anderem für bestimmte Grundstücksunterlagen.

Wie sicher sind meine Daten?

Die Daten liegen in der Kanzleisoftware der jeweiligen Partnerkanzlei, nicht auf dieser Website. Für die Verarbeitung gelten Berufsverschwiegenheit und DSGVO. Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Nächster Schritt

Reden wir über Ihren Fall

Beschreiben Sie kurz Ihre Ausgangslage. Sie bekommen eine Einschätzung dazu, was in Ihrem Fall sinnvoll ist — und was Sie sich sparen können.

Anfrage senden

Wir leiten Ihre Anfrage an die passende Partnerkanzlei weiter.

Pflichtfeld.